Verträge

Für verschiedene Beschäftigungsverhältnisse (s. Künstlerstatus), Kooperationen und Projekte gibt es unterschiedliche Vertragsarten. Die Texte in diesem Baustein skizzieren die wichtigsten Verträge, die im Kulturbereich in Deutschland genutzt werden. Auch folgen einige allgemeine Hinweise den Themen Vertragsabschluss sowie Vertragsstörungen und mögliche Konsequenzen (die Ausführungen basieren auf deutschem Recht).

Die Hinweise zum Abschluss von Verträgen sollten besonders dann berücksichtigt werden, wenn ein*e Vertragspartner*in im Ausland ansässig ist. Denn kommt es bei Absprachen mit ausländischen Partnern zu Missverständnissen, was bei unterschiedlichen kulturellen Gepflogenheiten nicht selten passiert, kann es schwierig sein, die Probleme kurzerhand aus der Welt zu schaffen.
Vor allem sind auch die Aspekte zu beachten, die erst bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten zum Tragen kommen: wenn es bspw. um die Vereinbarung der Gage einer Tänzerin unter Berücksichtigung der anfallenden Ausländersteuer geht; oder wenn geregelt werden muss, wer bei einem Ausstellungsvorhaben die Kosten des Transportes trägt. Welches Recht wird im Streitfall eigentlich angewandt, wenn die Vertragspartner ihren Wohn- und Geschäftssitz in verschiedenen Ländern haben?

In Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Musterverträgen für unterschiedliche Belange, die bspw. von Fachverbänden im Kultursektor bereitgestellt werden. touring artists hat einige relevante Musterverträge kommentieren und teilweise auch formulieren lassen. Die Erläuterungen sind zum einen für alle Künstler*innen und Kulturschaffende interessant, die von einem deutschen Vertragspartner einen Vertrag vorgelegt bekommen. Zum anderen wird erläutert, was beachtet werden sollte, wenn ein Vertrag grenzüberschreitend aufgesetzt wird.

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