Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland reisen zur künstlerischen Tätigkeit ins außereuropäische Ausland

Beispiel: 
Eine bildende Künstlerin aus Essen plant einen Arbeitsaufenthalt in den USA. In einem Zeitraum von einem halben Jahr wird sie an verschiedenen Orten arbeiten: sechs Wochen Aufenthalt in einem Künstlerhaus in Portland, verbunden mit einem Stipendium des Veranstalters, Leitung von zwei Workshops an einer Universität in San Francisco auf Honorarbasis, Ausstellungsaufbau für eine Gruppenausstellung, ebenfalls in San Francisco. Was für einen Aufenthaltstitel muss sie beantragen?

Die Reise von in Deutschland ansässigen Künstlerinnen und Künstlern zu künstlerischen Tätigkeiten in einen der ca. 140 außereuropäischen Staaten bzw. den ca. 10 staatenähnlichen Gebilden (wie zum Beispiel Taiwan, Nordzypern, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Westsahara) erfordert jeweils eine ausführliche Recherche bei den zuständigen Auslandsvertretungen in Deutschland.  

Das Spektrum der Visaverfahren wie auch der erforderlichen vorzulegenden Dokumente ist so verschieden (zum Beispiel zwischen Usbekistan und den USA oder Indonesien und China), dass keine differenziertere Empfehlung gegeben werden kann. Das gilt auch für Visaverlängerungen, die Möglichkeiten von Expressvisa oder „visa at arrival“ an der Grenze bzw. am Flughafen im Gastland.

Deutschland unterhält direkte diplomatische Verbindungen zu zahlreichen Ländern, die mit Botschaften und Konsulaten vertreten sind, an die man sich für weitere Auskünfte frühzeitig wenden sollte. Oft sind auf deren Websites sämtliche Informationen, Preise und Modalitäten zum Visaverfahren zu finden.

Weiterhin kann man sich über das Auswärtige Amt und die Deutschen Botschaften und Konsulate über allgemeine Reise- und Sicherheitshinweise informieren.

Unter den allgemeinen Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts erfährt man u.a. Visabestimmungen für die jeweiligen Länder. Hier geht es direkt zur Länderliste.

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