Gut zu wissen!


Auswirkungen von Erwerbstätigkeit auf den Aufenthaltstitel

Um dauerhaft in Deutschland zu bleiben, spielt die Erwerbstätigkeit oder auch eine Ausbildung eine große Rolle.
Personen mit einer Duldung können unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Neben der Ausbildungsduldung kann die Erwerbstätigkeit eine positive Wirkung haben: Die „Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration“ (§ 25b AufenthG) und die „Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung“ (§ 18a AufenthG) sind hier relevant. Auch bei der sogenannten „Härtefallregelung“ (§ 23a AufenthG) kann sich ein gesicherter Lebensunterhalt positiv auswirken.

Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis, die eine unbefristete Niederlassungserlaubnis beantragen, müssen ebenfalls den Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen vorlegen. Die erforderliche Voraufenthaltszeit für eine Niederlassungserlaubnis kann sich von fünf auf drei Jahre verkürzen, wenn die/der Antragssteller*in ihren/seinen Lebensunterhalt überwiegend eigenständig sichern kann und wenn sie/er noch dazu über gute Deutschkenntnisse verfügt (Niederlassungserlaubnis nach 5 Jahren: bei 50 % des Einkommens aus öffentlichen Leistungen und Deutschkenntnisse Level A2; Niederlassungserlaubnis nach 3 Jahren: bei 25 % des Gesamteinkommens aus öffentlichen Leistungen und Deutschkenntnisse Level C1 (§ 26 AufenthG – Dauer des Aufenthalts).

Informationen des Berliner Senats zur Beantragung einer Niederlassungserlaubnis für anerkannte Asylberechtigte und Flüchtlinge finden sich hier

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