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NEWSLETTER JANUAR 2019
 

Im Fokus dieser Ausgabe steht das Thema Künstlerstatus und Verträge.

 

Liebe Künstler*innen und Kolleg*innen,

zum Beginn des neuen Jahres senden wir Ihnen/Euch die aktuelle Ausgabe des touring artists Newsletters. Das Thema Künstlerstatus und Verträge steht im Mittelpunkt: Wir stellen die Frage „Selbstständig, freiberuflich oder Gewerbe treibend?” und geben Hinweise auf hilfreiche Informationsquellen zu Vertragsgestaltung, Arbeitsrecht und mehr.
    
Darüber hinaus informieren wir wieder über Neuigkeiten rund um die internationale Mobilität, über aktuelle Ausschreibungen, Gesetzesänderungen, EU-Kulturpolitik, Veranstaltungen und Initiativen sowie über Neuigkeiten und Aktivitäten rund um unser Informationsportal touring artists und das begleitende Beratungsangebot.
 
IM ÜBERBLICK

Schwerpunkt
1 Frage an drei Expert*innen
touring artists Favourites
Gut zu wissen! und Aktuelles

touring artists Neuigkeiten 

Und außerdem
Aktuelle Gesetzesänderungen in Deutschland
EU Kulturpolitik
Aktuelle Ausschreibungen
Veranstaltungen, Initiativen, Ankündigungen etc.
 
Die touring artists Redaktion wünscht allen Partner*innen, Kolleg*innen und Freund*innen ein frohes und spannendes Jahr 2019!

SCHWERPUNKT:
KÜNSTLERSTATUS UND VERTRÄGE

1 FRAGE AN 3 EXPERT*INNEN

Sebastian Hoffmann (touring artists Beratungsangebot / SMartDe – Netzwerk für Kreative)
Sophie Logothetis (DutchCulture)
Martina Hájková (CzechMobility.Info / Arts and Theatre Institute)
 
Lieber Sebastian, für viele Künstler*innen, die in Deutschland ankommen und arbeiten wollen, gilt es, sich beim Finanzamt als Freiberufler*innen anzumelden (sofern sie keinen festen Arbeitsvertrag als Angestellte haben). Was sind aus Deiner Erfahrung die häufigsten Fragen oder Probleme, die dabei auftauchen? Gibt es etwas, worauf die Künstler*innen ganz besonders achten müssen?

 
Sebastian Hoffmann: Zentral ist, dass es in Deutschland zwei Kategorien von selbstständigen Tätigkeiten gibt: freiberufliche und gewerbliche. Generell sind die meisten künstlerischen Tätigkeiten zu den freien Berufen zu zählen - aber nicht alle. Die Praxishilfe für freiberufliche Künstler*innen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bietet dazu eine gute Einführung.
Oft ist es schwierig, für diese Kategorien gute Übersetzungen ins Englische zu finden und den Unterschied genau zu erklären. So wird der allgemeine englische Begriff „freelancer“ oft mit „freiberuflich“ gleichgesetzt, obwohl die Person, die sich als „freelancer“ definiert, gewerbliche Tätigkeiten ausübt. Im Rahmen des touring artists Beratungsangebots ist dieses Themenfeld vor allem für Personen aus dem nicht-EU Ausland wichtig, die mit einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland sind, denn Aufenthaltserlaubnisse für Künstler*innen sind oft auf freiberufliche Tätigkeiten beschränkt. So kann eine bildende Künstlerin, die eine Aufenthaltserlaubnis für eine freiberufliche Tätigkeit hat, ihre Werke nicht auf einem Markt verkaufen, da sie dafür eine Reisegewerbekarte benötigt, der nur mit Anmeldung einer gewerblichen Selbstständigkeit beantragt werden kann. Das gleiche gilt zum Beispiel auch für einen freiberuflichen Musiker, der ein Label gründen will - auch dies ist eine gewerbliche Tätigkeit. Erste Infos zu diesem Thema bietet touring artists hier und der Ratgeber Selbstständige.
Eine zusätzliche Schwierigkeit ist, dass es in Deutschland generell eine strikte Trennung zwischen Selbstständigkeit und fester Anstellung gibt. Oft wird angenommen, dass man automatisch als selbstständig tätig gilt, sobald man mehrere Kunden bzw. Auftraggeber*innen hat. Doch das stimmt nicht unbedingt, denn es muss das jeweils einzelne Verhältnis zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeber*in betrachtet werden. Auf Grundlage bestimmter Kriterien dieses Verhältnisses wird dann entschieden, ob eine selbstständige Tätigkeit vorliegt oder eine abhängige Beschäftigung. Eine „Scheinselbstständigkeit“ liegt vor, wenn eine Eingliederung in einen Betrieb besteht und weisungsgebundene Tätigkeiten ausgeführt werden. In der Informationsschrift Worauf es bei der Vertragsgestaltung ankommt: Kriterien für die Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Tätigkeit des Performing Arts Programm (PAP) gibt es zu dem Thema wichtige Anhaltspunkte für die Darstellenden Künste. Für Lehrende wurde von der Fachgruppe Musik von ver.di ein Kriterienkatalog zusammengestellt.

Sebastian Hoffmann ist Berater bei touring artists und Konzertveranstalter in Berlin.

Liebe Sophie, wenn sich ein*e Künstler*in in den Niederlanden niederlässt und dort selbstständig tätig sein möchte: Welche sind die wichtigsten Punkte, die bedacht werden müssen? Ist das System in den Niederlanden – oder bestimmte Aspekte darin – vergleichbar mit dem deutschen?
 
Sophie Logothetis: Wenn ein*e selbstständig tätige*r Künstler*in aus dem Ausland in den Niederlanden arbeiten möchte, solle sie*er sich zunächst über die verschiedenen Vertragsarten Klarheit verschaffen. In den Niederlanden gibt es für Künstler*innen drei unterschiedliche Verträge: erstens den Arbeitsvertrag – mit einem solchen gilt man nicht als selbstständig (zzp; zelfstandig zonder personeel), zweitens den „flex-Vertrag“ und drittens den Vertrag für  Freiberufler*innen. Letztere nennen wir in den Niederlanden „Unternehmer*innen“ („entrepreneur”), im rechtlichen Sinne gibt es den Begriff „Freiberufler*in“ nicht.
Bei einem Arbeitsvertrag werden Sozialleistungen, d.h. in den meisten Fällen Krankenversicherung, Rentenversicherung und Einkommensteuer, einbehalten. Dadurch verdient man netto zunächst weniger, man muss allerdings auch nicht selbst Gelder zurücklegen. Die soziale Absicherung übernimmt quasi der Staat. Beim „flex-Vertrag“ kann es sein, dass man ähnliche Vorteile wie beim Arbeitsvertrag hat, aber in den meisten Fällen ist dies nicht so: die Arbeitsstunden sind nicht festgeschrieben und man hat keine feste Position. Außerdem kann man einfacher gekündigt werden. Seit der Wirtschaftskrise in Europa ist diese Vertragsart bei Arbeitgeber*innen/Auftraggeber*innen sehr beliebt geworden, gerade wegen der Flexibilität ohne daran gebundene Verpflichtungen – aber eben zum Nachteil für die*den Künstler*in.
Bei der dritten Vertragsart muss man bedenken, dass man zwar mehr verdient, aber auch einige Dinge selbst zu regeln hat. Man muss mindesten drei Kunden*innen im Jahr haben, man muss mindestens 1.225 Arbeitsstunden im Jahr nachweisen können und man muss in seinen Stundensatz einkalkulieren, dass man selbst Steuern, Sozialleistungen etc. zu zahlen hat. Gleichzeitig hat man einige steuerliche Vergünstigungen: Wenn man bspw. ein Notebook für die berufliche Tätigkeit anschafft, kann dies steuerlich geltend gemacht werden.
Um es kurz zu machen: Die Situation scheint mir sehr vergleichbar mit der in Deutschland, wo selbstständige Tätigkeiten (oder das Unternehmertum) zunehmend populär geworden sind (oftmals aus der Not heraus, durch die Finanzkrise), wodurch gleichzeitig für viele Künstler*innen eine prekäre Situation geschaffen wird mit vielen Unsicherheiten.
 
Sophie Logothetis ist Beraterin in den Programmen Europe for Citizens und Platform NL bei DutchCulture – centre for international cooperation in Amsterdam.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Sie als Künstler*in in den Niederlanden arbeiten können oder wenn Sie Unterstützung benötigen bei der Umsetzung eines grenzüberschreitenden Projektes mit Partner*innen in den Niederlanden, können Sie sich an den Mobility Info Point DutchCulture / TransArtists wenden.


Liebe Martina, wie verhält es sich in Tschechien? Welche Aspekte müssen bedacht werden, wenn sich ein*e Künstler*in aus dem Ausland in Tschechien niederlässt und dort freiberuflich arbeiten möchte?
 
Martina Hájková: Die Regularien sind in Tschechien ähnlich. Aus Sicht der Behörden wird jede freie und unabhängige Tätigkeit, auch das Führen eines Unternehmens, als selbstständige Tätigkeit bezeichnet. Es wird nicht wirklich unterschieden zwischen freier unabhängiger Tätigkeit und Unternehmertum, beides wird im Wesentlichen gleich betrachtet. Für unabhängige künstlerische Tätigkeiten benötigt man keine Genehmigung oder Lizenz o.ä. (ich denke, dies ist vergleichbar mit der*m deutschen „Freiberufler*in“), bestimmte unternehmerische Tätigkeiten hingegen – bspw. wenn ein*e Künstler*in bestimmte Produktionsarbeiten ausführt – bedürfen einer Genehmigung, eines bestimmten Gewerbescheins (dies ist vergleichbar mit dem deutschen „Gewerbe“, vermute ich).
In Tschechien unterliegt das Einkommen aus selbstständigen Tätigkeiten einem Steuersatz von 15 Prozent der Steuerbemessungsgrundlage. Erreicht die  selbstständige Tätigkeit einen bestimmten Umfang, muss die*r Künstler*in eine Steueridentifikationsnummer (daňové identifikační číslo) beim lokalen Finanzamt beantragen. Darüber hinaus ist wichtig zu wissen, dass Selbstständige keinerlei Schutzanspruch unter dem Arbeitsrecht haben.  
Bezüglich der Beziehung zwischen Künstler*in und Kunde*in/ Auftraggeber*in ist es in Tschechien genauso: Es wird sehr genau zwischen Selbstständigkeit und Anstellung unterschieden.

Martina Hájková arbeitet für das Arts and Theatre Institute in Prag und ist Koordinatorin von CzechMobility.Info.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Sie als Künstler*in in Tschechien arbeiten können oder wenn Sie Unterstützung benötigen bei der Umsetzung eines grenzüberschreitenden Projekts mit Partner*innen in Tschechien, können Sie sich an den Mobility Info Point CzechMobilty.Info des Czech Arts and Theatre Institute wenden.


TOURING ARTISTS FAVOURITES

Gewerbe vs. Freier Beruf – einfach erklärt
Wann hat man ein Gewerbe und wann gehört man den Freien Berufen an? Schauen Sie sich das Video des Gründerbüro München an: Video

Informationsschriften „Vertragsverhältnisse rechtssicher gestalten”
Die Informationsschriften für Expert*innen sind eine Kooperation der Rechtsanwältin Sonja Laaser und des Performing Arts Programm (PAP) Berlin und bieten fundierte Informationen rund um das Thema Vertragsgestaltung in den Freien Darstellenden Künsten:#1: Kriterien für die Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Tätigkeit.
#2: Ausfall der vereinbarten Aufführung; Kündigungsmöglichkeiten und Vertragsstrafen!

Kurzinfos zu Vertrags- und Arbeitsrecht: Kanzlei Laaser
Sonja Laaser bietet auf ihrer Website hilfreiche und kompakte Kurzinformationen zu den Themen:

Leitfaden für ausländische Theaterschaffende der GDBA
Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) hat einen "Leitfaden für ausländische Theaterschaffende mit befristeten Engagements in Deutschland" veröffentlicht mit hilfreichen Infos zu Vertragsarten, Arbeitserlaubnis, Sozialversicherung und Steuern. Der Leitfaden ist hier zu finden.

Tipps zu Verträgen und Bezahlung in der Fibel für Freies Thetaer (LAFT in Niedersachsen)
Der Landesverband Freie Theater in Niedersachsen informiert in seiner Fibel für Freies Theater zu unterschiedlichen Themen - auf Deutsch, Englisch und Arabisch, darunter Infos zu Verträgen und Bezahlung in dem Heft Rechtliche Grundlagen.

ProKunsT 5 Handbuch Bildende Kunst. Steuern - Verträge - Rechtsfragen
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) stellt sein inzwischen 5. Handbuch mit Texten zu berufspraktischen Themen zum „Beruf Bildende*r Künstler*in“. Darin finden sich auch eine Reihe von Musterverträgen sowie Tipps für die Vertragsverhandlung. Das Handbuch ist als Print-Ausgabe zu erwerben, Informationen finden sich hier.


GUT ZU WISSEN! UND AKTUELLES

Reisegewerbekarte
Eine Reisegewerbekarte benötigt, wer gewerbsmäßig außerhalb seiner gewerblichen Niederlassung (Betriebssitz) oder ohne Betriebssitz anderen Waren anbietet, andere ohne vorhergehende Bestellung aufsucht und ihnen Waren oder Dienstleistungen anbietet oder Bestellungen entgegennehmen möchte. Beispiele sind Schausteller*innen, Händler*innen mit Verkaufsständen und Händler*innen, die Wohnungen aufsuchen. Die Reisegewerbekarte gilt bundesweit.
Mehr Informationen hier.

Was ist ein angemessenes Honorar?
Wenn Künstler*innen oder Kreative einen Preis für eine Leistung oder ein Werk kalkulieren sollen, stehen sie oft mit ihren Überlegungen alleine da. Das Abwägen zwischen eigenen Ansprüchen und den vermeintlichen Vorstellungen der anderen Person macht es nicht leicht, ein Angebot für die eigene Arbeit zu machen. Im Ratgeber Selbstständige der mediafon GmbH bspw. werden einige nützliche Überlegungen dazu angestellt, wie man sich mit diesen Fragen auseinander setzen kann.
In Deutschland gibt es eine Reihe brancheninterner Veröffentlichungen, die Anhaltspunkte und auch eine Argumentationsgrundlage dafür liefern können, welches Niveau für die eigene Honorarforderung angemessen ist, u.a.


Reader „Exhibition Remuneration Right in Europe 2018“

Am 22. November 2018 fand in Brüssel ein europäisches Symposium zum Thema Ausstellungsvergütung statt, veranstaltet von der IGBK, der International Association of Art (IAA) Europe, der VG Bild-Kunst und der Organisation European Visual Artists (EVA). Zu der Veranstaltung ist ein Reader erschienen. Dieser gibt einen Überblick über bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzte nationale und regionale Modelle einer Vergütung von Ausstellungen sowie Leitlinien und Kampagnen zu Ausstellungshonoraren in Europa. Der Reader steht kostenfrei als Download (pdf/englisch) auf der IGBK-Website zur Verfügung.
 
Gut zu wissen: Ausstellungsvergütung – Ausstellungshonorar

In Deutschland wird zwischen Ausstellungsvergütung und Ausstellungshonorar unterschieden: Ausstellungshonorar bezeichnet eine Zahlung, die ein*e Aussteller*in an die*den Eigentümer*in eines Kunstwerks – d.h. in den meisten Fällen an die*den Künstler*in – dafür leistet, dass diese*r ein Werk für eine Ausstellung zur Verfügung stellt. Das Ausstellungshonorar ist demnach ein zwischen Eigentümer*in und Aussteller*in vereinbartes Entgelt für eine Überlassung.
Von Ausstellungsvergütung spricht man, wenn ein gesetzlicher Vergütungsanspruch für Ausstellungen besteht. Die Ausstellungsvergütung fällt dann ohne weitere vertragliche Absprachen an, da sie gesetzlich geregelt ist. In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Anspruch! Dieser ist jedoch immer wieder in der Diskussion.
Generell werden die Begriff allerdings uneinheitlich verwendet ... und das gilt bereits für Deutschland. Wie stellt sich das in anderen Ländern dar oder dann, wenn Künstler*innen und Veranstalter*innen verschiedener Länder an einem Tisch sitzen und über eine Vergütung bzw. ein Honorar verhandeln? Ein interessanter Aspekt, der weiter in den Blick genommen werden sollte.  

Gut zu wissen: Scheinselbstständigkeit
Häufig werden Honorarverträge abgeschlossen, obwohl es sich bei dem Vertragsverhältnis um eine versicherungspflichtige Beschäftigung handelt (auch „Scheinselbstständigkeit“). Die Parteien bevorzugen häufig den Abschluss von Honorarverträgen, um ihren Anteil der sozialversicherungspflichtigen Abgaben nicht bezahlen zu müssen. Sollte die Rentenversicherung oder die Krankenkasse bei einer Prüfung zu dem Ergebnis kommen, dass ein Arbeitsvertrag hätte abgeschlossen werden müssen, drohen der*m Arbeitgeber*in hohe Rückzahlungen und im Einzelfall auch strafrechtliche Konsequenzen.
Achtung: Auch mehrere Auftraggeber*innen zu haben, bedeutet nicht automatisch, dass jede Tätigkeit als „selbstständig“ klassifiziert wird. Ausschlaggebend ist, ob man wie ein*e Arbeitnehmer*in in einem Angestelltenverhältnis behandelt wird oder Tätigkeiten tatsächlich selbstständig ausführt.
Mehr zur Unterscheidung zwischen selbstständiger und nichtselbstständiger Tätigkeit sind auf touring artists unter Künstlerstatus und Verträge zu finden. Informationen bietet auch die Deutsche Rentenversicherung hier und hier.

Musterverträge auf touring artists
Auf der Seite Künstlerstaus und Verträge sind kommentierte Musterverträge für den Bereich Bildende Kunst (Leih-, Nutzungs- und Kaufvertrag) sowie in Kürze für den Bereich Darstellende Kunst zu finden. Die Verträge enthalten Hinweise, die insbesondere für den Vertragsabschluss zwischen Partnern aus unterschiedlichen Ländern relevant sind.

TOURING ARTISTS
NEUIGKEITEN

touring artists ist 2019 weiterhin Teil von „Weltoffenes Berlin“
Im Rahmen von „Weltoffenes Berlin“ im Teilprogramm „Beratung, Unterstützung und Vernetzung für transnationale Kunst-, Medien- und Kulturschaffende“ hat touring artists in 2018 begonnen, das Beratungsangebot auszubauen: Es steht jetzt verstärkt auch internationalen Künstler*innen und Kulturschaffenden aus Krisenländern offen, die sich in Deutschland aufhalten. Angeboten werden Einzelberatungen zu internationalen Projekten und zum Aufbau einer beruflichen Zukunft in Deutschland. Auch können sich Kulturakteur*innen speziell über Bedingungen des Berliner Arbeitsmarktes informieren. Der Beratungsservice richtet sich zudem an Kultureinrichtungen in Berlin, die mit ankommenden Künstler*innen zusammenarbeiten.
In Kooperation mit dem Berlin Career College der Universität der Künste Berlin wird zusätzlich auch das Online-Informationsangebot für geflüchtete Künstler*innen, Medien- und Kulturschaffende in Deutschland ausgebaut.
Mit dem Programm für Wirtschaftsfreiheit und kulturelle Freiheit unterstützt die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa professionelle Kunst-, Medien- und Kulturschaffende, die ihre bisherigen Aufenthaltsländer verlassen müssen oder wollen, um eine berufliche Perspektive in der Kunst- und Kulturszene Berlins zu finden.
Weitere Informationen zum Programm “Weltoffenes Berlin” des Berliner Senats finden sich hier.

AKTUELLES

AKTUELLE GESETZESÄNDERUNGEN IN DEUTSCHLAND

KSK Abgabesatz auch 2019 bei 4,2 %
Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung wird im Jahr 2019 weiterhin 4,2 Prozent betragen und bleibt damit stabil. Die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2019 wurde im August 2018 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Unternehmen, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen und verwerten, müssen unter bestimmten Voraussetzungen die Künstlersozialabgabe bezahlen. Informationen dazu finden sich hier bei touring artists.
 
Gesetzliche Krankenversicherung – Beiträge 2019
Arbeitgeber*innen und Beschäftigte zahlen ab dem 1. Januar 2019 die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung wieder zu gleichen Teilen. Das gilt wie bisher für den allgemeinen Beitragssatz und neu dann auch für den individuellen Zusatzbeitrag: Dieser wird jetzt zu gleichen Teilen von der*dem Versicherten und der*m Arbeitgeber*in bzw. der Künstlersozialkasse getragen. Außerdem sinkt der Mindestbeitrag für Selbstständige mit geringem Einkommen, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind (Informationen).

Auslandsreisekosten: aktuelle Pauschbeträge ab Januar 2019
Eine aktuelle Übersicht zur steuerlichen Behandlung von Rei­se­kos­ten und Rei­se­kos­ten­ver­gü­tun­gen bei be­trieb­lich und be­ruf­lich ver­an­lass­ten Aus­lands­rei­sen ab 1. Ja­nu­ar 2019 finden Sie hier. (Änderung zur Fassung aus 2018 sind fett gedruckt.)

BRKG: Neufestsetzung der Auslandstage- und -Übernachtungsgelder 2019
Ab dem 1. Januar 2019 gelten die neuen Sätze für Tage- und Übernachtungsgelder bei Reisen ins bzw. im Ausland. Sie sind der aktuellen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über die Neufestsetzung der Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder (ARVVwV) zu entnehmen: ARVVwV.
Anwendung finden sie im Rahmen des Bundesreisekostengesetzes (BRKG) und müssen bei der Abrechnung von durch die BRD geförderte Projekte beachtet werden. Mehr zum BRKG hier.

Mindestlohn steigt in 2019 und 2020

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt in zwei Schritten: Ab Januar 2019 beträgt er 9,19 Euro pro Stunde und ab 2020 dann 9,35 Euro pro Stunde.
In Deutschland gilt der gesetzliche Mindestlohn seit dem 1. Januar 2018 ohne Einschränkungen. Informationen dazu und zu den Regelungen für Praktika bietet touring artists hier.

Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für E-Books
Mit Inkrafttreten der EU-Richtlinie 2018/1713 vom 6. November 2018 kann der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für E-Books auch in Deutschland eingeführt werden. Die Bundesregierung ist dabei, die neuen europäischen Regelungen in nationales Recht umzusetzen. Hier ist die Richtlinie nachzulesen.

Deutsch-ukrainisches Sozialversicherungsabkommen

Deutschland und die Ukraine haben im November 2018 ein Abkommen über Soziale Sicherheit unterzeichnet. Es enthält Regelungen zur Vermeidung der Doppelversicherung in beiden Staaten und ist nach den Prinzipien gestaltet, die innerhalb der EU gelten: So gelten für Arbeitnehmer*innen und deren Arbeitgeber*innen grundsätzlich die Rechtsvorschriften desjenigen Staates, in dem eine Beschäftigung tatsächlich ausgeübt wird. Für vorübergehend im anderen Staat eingesetzte Arbeitnehmer*innen (Entsendung) wird sichergestellt, dass sie bis zu 24 Monate im sozialen Sicherungssystem ihres bisherigen Beschäftigungsstaats integriert bleiben können. Darüber hinaus sind uneingeschränkte Zahlungen von Renten und im Bereich der Unfallrente im jeweils anderen Staat vorgesehen. Vor dem endgültigen Inkrafttreten bedarf es noch der Zustimmung der parlamentarischen Gremien in beiden Staaten (Abkommen als pdf).

Neue Regelungen in der ESTA-Beantragung für die USA
Beantragungen sind ab sofort nur noch bis 72 Stunden vor Abflug möglich, werden dann weiterhin innerhalb von 24 Stunden bewilligt.
ESTA: elektronische Einreisegenehmigung für die USA für Bürger*innen bestimmter Länder, darunter auch Deutschland; gültig für max. zwei Jahre, berechtigt zu Aufenthalten von 90 Tagen pro Einreise (max. 180 Tage im Jahr); für u.a. touristische Aufenthalte, Messebesuche, Trainings, Geschäftstreffen.


EU KULTURPOLITIK

Pearle und EAEA: gemeinsame Erklärung zur Visa-Abstimmung des Europäischen Parlaments
Die Europäischen sozialen Partner des Live Performance Sektors, vertreten durch EAEA und Pearle* Live Performance Europa, begrüßen die Abstimmung über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des Visakodexes im Europäischen Parlament.
Die Aufmerksamkeit liegt dabei auf den speziellen Problemen und Bedürfnissen der Künstler*innen und Kulturschaffenden.
Lesen Sie hier das Statement.

Aufruf zur Europawahl 2019

Ohne die ausdrückliche Anerkennung ihrer kulturellen Dimension ist die Zukunft der Europäischen Union als gemeinsames Vorhaben schwer vorstellbar. CAE ermutigt seine Mitglieder, Partner*innen und Freund*innen, sich aktiv an den Europawahlen 2019 zu beteiligen und andere dazu zu ermutigen, die Demokratie in dieser für Europa entscheidenden Zeit zu feiern. Sie appelliert auch an alle politischen Kräfte, sich kulturell mit den Europawahlen konstruktiv und respektvoll auseinanderzusetzen. Weitere Informationen und den Aufruf finden Sie hier.

Europäische Kulturhauptstädte 2019: Matera und Plowdiw

Matera (Italien) und Plowdiw (Bulgarien) sind die Europäischen Kulturhauptstädte des Jahres 2019. Plowdiw ist die erste bulgarische Stadt, die zur Kulturhauptstadt ernannt wurde; die Aktivitäten können hier verfolgt werden. Die offizielle Website von Matera findet sich hier.

Brexit: Registrierungsformular für in Berlin lebende Britische Staatsbürger

Die Ausländerbehörde Berlin hat für in Berlin lebende britische Staatsangehörige ein Registrierungsformular online gestellt. Damit kann ein Antrag auf Ausstellung eines Aufenthaltstitels gestellt werden.


AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN

Colombo International Theatre Festival 2019 (Sri Lanka)
Internationales Theaterfestival in Sri Lanka, 5. bis 11. Juni 2019.
Bewerbungsfrist: 15. Januar 2019 - Informationen

Institut für Auslandsbeziehungen: Ausstellungsförderung und Künstlerkontakt 2019
Ausstellungsförderung: Ausstellungen in nicht-kommerziellen Einrichtungen im Ausland für deutsche oder in Deutschland lebende Bildende Künstler*innen; Transport-, Reise- und Mietkosten.
Künstlerkontakt: Zusammenarbeit zwischen deutschen Kulturschaffenden und Kulturschaffenden aus Transformations- und Entwicklungsländern; Reise- und Aufenthaltskosten.
Nächste Bewerbungsfrist für beide Programme: 31. Januar 2019 - Informationen

NPN-Förderung: Gastspielförderung Tanz International 2019
Für Kompanien/Künstler*innen in Deutschland, die mit einer Tanzproduktion im Ausland gastieren wollen; anteilige Produktionskosten, ggf. weitere Gastspielkosten.
Bewerbungsfristen: 31. Januar 2019 (1. Vergabe) und 15. April 2019 (2. Vergabe) - Informationen

Roberto Cimetta Fund: General Fund for Artistic and Cultural Mobility
Förderung künstlerischer und kultureller Mobilität im europäisch-arabischen Raum und dem Nahen Osten für Künstler*innen und Kulturakteure in Europa, Nordafrika und im Nahen Osten.
Bewerbungsfrist: 31. Januar 2019 - Informationen

Die Festival Academy: Ausschreibung für das Atelier NEXT für junge Festivalleiter*innen
Die Festival Academy (Initiative der European Festivals Association - EFA) ruft zur Bewerbung für die 16. Ausgabe des Ateliers für junge Festivalleiter*innen auf, das vom 13. bis 19. November 2019 in der Eurometropolis-Region (Belgien / Frankreich) stattfindet - organisiert in Kooperation mit dem NEXT Festival. Das zentrale Thema des Ateliers: Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit der globalen Vernetzung.
Bewerbungsfrist: 31. Januar 2019 - Informationen

Fondazione Internazionale per la Scultura: Stipendien (Schweiz)
5 Aufenthaltsstipendien für dreidimensional arbeitende Künstler*innen für 2020 (Mai bis Oktober); monatliches Stipendium, Atelier, Werkstätten, Unterkunft.
Bewerbungsfrist: 31. März 2019 - Informationen

Helsinki International Artist Programme: Villa Eläintarha residency (Finnland)
Kurzzeit-Residenzen im Bereich Darstellende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum für Künstler*innen aller Disziplinen; Länge des Aufenthaltes: eine Woche bis zu zwei Monaten.
Bewerbungen für das Jahr 2019 sind jetzt möglich - Informationen

Aktuelle Ausschreibungen zur Mobilitätsförderung finden sich auch auf der Website von On the Move. Cultural Mobility Information Network. Der monatlich erscheinende Newsletter ist in fünf Sprachen erhältlich.

Praktikum: Der Dachverband Tanz Deutschland sucht Unterstützung
Der Dachverband Tanz Deutschland - Ständige Konferenz Tanz arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Ab sofort (Januar oder Februar 2019) kann wieder ein Praktikumsplatz vergeben werden (30 Stunden / Woche, Vergütung 300 Euro mtl.). Weitere Informationen und Bewerbung hier.


VERANSTALTUNGEN, INITIATIVEN, ANKÜNDIGUNGEN, ETC.

Seminar
KREATIVES EUROPA - KULTUR: Nach der Frist ist vor der Frist!                   
Auch im Jahr 2019 bietet Creative Europe Desk KULTUR wieder eintägige Informationsseminare zum Thema Kulturförderung der EU an. Die Seminare bieten eine Einführung in das komplexe Thema EU-Kulturförderung und dessen Zielsetzung. Inhaltlich wird es vor allem um das Teilprogramm KULTUR in KREATIVES EUROPA gehen, das darauf ausgerichtet ist, im europäischen Kontext zusammen zu arbeiten, dabei die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität zu unterstützen sowie neue Publikumsschichten zu erschließen.
Seminartermine 2019: 19./20. März in Bonn; 02./03. April in Berlin
Informationen und Anmeldung hier.

Newsletter
visumPOINT: Newsletter
Über den Newsletter werden regelmäßig Neuigkeiten zu Visum- und Aufenthaltsbestimmungen und zu aktuellen Themen aus dem Bereich Relocation / Global Mobility geteilt. Informationen finden sich hier.

Debatte
Digitale Debatte #Portofrei: Wie politisch sollen Künstler heute sein?
Zeitgenössische Kunst in Europa ist gesellschaftlich relevant. Doch wie verwahrt sie sich der politischen Vereinnahmung? Darüber diskutieren: Joseph Young, Klangkünstler, belit sağ, Videokünstlerin, und Via Lewandowsky, Bildender Künstler – und Sie können mitmachen! Teilen Sie Ihre Meinung und Ihre Fragen: auf www.goethe.de oder auf Facebook und Twitter unter dem Hashtag #portofrei.
#Portofrei (#Freepost) ist ein Projekt des Goethe-Instituts; diese Ausgabe findet in Kooperation mit der IGBK statt.

Netzwerk
Dance Passport
Nach der Abschlussveranstaltung des europäischen Projekts Dance Futures – Creating Transition Schemes for Dancers and Promoting Sustainable Mobility in the Dance Sector hat die europäische Gruppe der International Federation of Actors (FIA) das Netzwerk Dance Passport gestartet. Dance Passport ist ein gewerkschaftliches Solidaritätsnetzwerk, das es Tänzer*innen, die in ihrem Heimatland vollberechtigte Gewerkschaftsmitglieder sind, ermöglicht, auf die Unterstützung lokaler Gewerkschaften zuzugreifen, während sie in einem europäischen Land, in dem es eine Gewerkschaft gibt, für kurze Zeit tätig sind. Mehr Infos zum Dance Passport hier.

Training
Artist Training for Professionals / Modul Film
Das Projekt ARTIST TRAINING for Professionals ist ein Weiterbildungsangebot am Berlin Career College der Universität der Künste zur Qualifizierung, Beratung und Vernetzung von Künstler*innen im Exil. Das nächste Module Film (21. bis 25. Januar 2019) bietet Informationen über und Kontakte in die Branche und ermöglicht eine Vernetzung in die Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft sowie eine mögliche Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Anmeldungen sind möglich, Informationen finden sich hier.

Jahrbuch
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts - das Jahrbuch 2018 ist erschienen
Jede Jahrbuchausgabe des Deutschen Zentrums des Internationalen Theaterinstituts legt den Fokus auf einen bestimmten Schwerpunkt oder ein bestimmtes Thema, zu dem Theatermacher*innen und Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten und unterschiedlichen Ländern mit ihren Beiträgen einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen zu diesem Thema geben. Das Jahrbuch 2018 steht unter dem Fokus „Zusammen wirken - Co_Laboration”. Mit Blick auf Mobilität ist insbesondere der Artikel „Einreise, Aufenthalt und garantierte Rückkehr” von Jens Van Lathem (CultuurLoket) zu empfehlen, in dem er Licht ins Dunkel der administrativen Probleme und Hürden der künstlerischen Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg bringt und anhand eines Beispiels Themen wie Arbeitsgenehmigung, Sozialversicherung und Steuern erläutert. Hier können Sie das Jahrbuch online lesen.

Guide

FestivalFinder.EU gestartet - Anmeldungen kostenlos & einfach
Informationen über Festivals jeglicher Sparten in 43 Ländern Europas liefert die Suchmaschine FestivalFinder.eu, die jetzt von der European Festival Association (EFA) neu gestartet worden ist.
Sie tritt mit dem Anspruch an, der aktuellste, umfassendste, aufschlussreichste und praxisnächste Leitfaden für Europas Kunstfestivals zu sein. Und: Die Anmeldung auf dem FestivalFinder.EU ist kostenlos und einfach.

Guides

Neue OTM Cultural Mobility Funding Guides: Lateinamerika und die Karibik, Portugal, Griechenland
On the Move und die Arquetopia Foundation (Mexiko) freuen sich über die Veröffentlichung des Cultural Mobility Funding Guides für Lateinamerika und die Karibik - Dank der Unterstützung des französischen Kulturministeriums.
Zwei weitere neue Guides wurden von der Asia-Europe Foundation unterstützt: Ab sofort stehen Guides für Portugal und Griechenland zur Verfügung.
 
Guides
Compendium of cultural policies & trends: Kulturpolitische Profile arabischer Staaten
Culture Resource hat 2009 ein Forschungsprojekt gestartet, welches die wesentlichen kulturpolitischen Züge verschiedener arabischer Länder identifizieren sollte. Herausgekommen ist dabei einer ganze Reihe kulturpolitischer Profile. Übersichten zu Algerien, Ägypten, Jordanien, zum Libanon, zu Marokko, Palästina, Syrien und Tunesien stehen jetzt auf der Compendium-Website zur Verfügung.

Bericht und Webinar
Julie’s Bicycle: Umweltbericht 2017/18 und Webinar am 05. Februar 2019
Julie’s Bicycle hat zusammen mit dem Arts Council England den „Sustaining Great Art and Culture Environmental Report 2017/18“ veröffentlicht, in dem die Bemühungen des englischen Kultursektors zur Verbesserung der Umweltpraxis gewürdigt werden. Lesen Sie hier den vollständigen und zusammenfassenden Bericht.
Webinar am 05. Februar 2019: „Effektive Umweltpolitik in Aktion“. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz für eine Umweltpolitik: Das Webinar hilft bei der Entwicklung einer Umweltpolitik und eines Aktionsplans, die auf die Art Ihrer Organisation und Aktivitäten zugeschnitten sind. Hier erfahren Sie mehr.