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Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG)
Definition:

Relevanz: Sozialversicherung

In Deutschland sind selbstständige Künstlerinnen und Künstler sowie Publizistinnen und Publizisten seit dem Jahr 1983 durch das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung einbezogen. Seit 1995 wurde der Versicherungsschutz zudem um die soziale Pflegeversicherung erweitert.

Die Finanzierung der Sozialversicherungsbeiträge entspricht derjenigen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland: Versicherte zahlen wie diese den halben Beitrag als „Arbeitnehmeranteil“; der „Arbeitgeberanteil" wird über die Künstlersozialabgabe (KSA) von den Verwerterinnen und Verwertern sowie durch einen Bundeszuschuss aufgebracht.

Künstlerinnen und Künstler sowie Publizistinnen und Publizisten versichern sich über die Künstlersozialkasse (KSK). Sie ist Ansprechpartner für Fragen und beratend tätig.

Quelle: BMAS, redaktionell bearbeitet

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