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Kennzeichenabkommen
Definition:

Relevanz: Versicherungen

Das Kennzeichenabkommen vereinfacht den grenzüberschreitenden Kraftfahrzeugverkehr in Europa. Seit der Unterzeichnung im Jahr 1991 ist bei Fahrten in die Unterzeichnerländer – EU-Länder, Andorra, Island, Norwegen, Schweiz und Serbien – eine internationale Versicherungskarte, die Grüne Versicherungskarte, als Nachweis über eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung nicht mehr zwingend: Als Versicherungsnachweis gilt das Autokennzeichen des Herkunftslandes.

Quelle: Wikipedia, redaktionell bearbeitet

Kleinunternehmerregelung
Definition:

Relevanz: Steuer Umsatzsteuer

Begriff des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 19 UStG). Die Kleinunternehmerregelung ist eine Vereinfachungsregel, die Unternehmerinnen und Unternehmern mit niedrigen Umsätzen die Möglichkeit bietet, hinsichtlich der Umsatzsteuer wie Nichtunternehmerinnen bzw. Nichtunternehmer behandelt zu werden. Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer können auf den Ausweis und die Abführung von Umsatzsteuer verzichten. Im Gegenzug sind sie dann allerdings auch vom Vorsteuerabzug aus Rechnungen anderer Unternehmen ausgeschlossen.

Als Kleinunternehmerin bzw. Kleinunternehmer gilt, wessen Gesamtumsatz zuzüglich der darauf entfallenden Umsatzsteuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17 500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer hat das Wahlrecht, ob die Kleinunternehmerregelung angewendet werden soll oder nicht.

Quelle: UStG, mediafon. Ratgeber Selbstständige, Wikipedia, redaktionell bearbeitet

Kleinunternehmerregelung
Definition: Kleinunternehmerregelung (Small business regulation)

Relevance: Taxes Value added tax

Term used in the German VAT Act (§ 19 UStG). The Kleinunternehmerregelung is a simplification that grants businesses with low turnover the right to choose to be treated as non-businesses with regard to VAT. Small businesses are not required to charge and pay VAT on their invoices. In turn, however, they may not take advantage of input tax deductions from invoices of other businesses.

The regulation applies to small businesses whose total turnover plus VAT did not exceed 17,500 euros in the previous calendar year and is not expected to exceed 50,000 euros in the current calendar year. A business owner is free to choose whether or not to take advantage of the Kleinunternehmerregelung.

Source: UStG, mediafon. Ratgeber Selbstständige, Wikipedia, edited and translated

Kulturorchestererlass
Definition:

Relevanz: Steuern Einkommensteuer

Begriff des deutschen Einkommensteuergesetzes (EStG). Nach dem Kulturorchestererlass können ausländische Kulturvereinigungen und Orchester unter bestimmten Voraussetzungen von der inländischen Einkommensteuer befreit werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Auftritt „wesentlich“ aus inländischen oder ausländischen öffentlichen Mitteln finanziert wird, das heißt wenn die Förderung mindestens ein Drittel der Kosten der Aufführung deckt (§ 50 Abs. 4 EStG).

Quelle: Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), redaktionell bearbeitet

Kulturorchestererlass (Cultural orchestra regulation)
Definition:

Relevance: Taxes Income tax

Term used in the German Income Tax Act (EStG). According to the Kulturorchestererlass (cultural orchestra regulation), foreign cultural associations and orchestras may be exempt from German income tax. This applies if the performance is paid for with German or foreign public funds “to a significant extent,” i.e.  if such funds cover at least one third of the costs of the performance (§ 50 (4) EStG).

Source: German Federal Central Tax Office (BZSt), edited and translated

Künstlererlass
Definition:

Relevanz: Künstlerstatus und Verträge Künstlerstatus in Deutschland

Das Bundesfinanzministerium hat den sogenannten Künstlererlass (vom 5. Oktober 1990 (BStBI 1990 I)) auf den Weg gebracht. Dieser gilt für künstlerische Tätigkeiten bei Theatern, Kulturorchestern, Hörfunk und Fernsehen und regelt die Abgrenzung zwischen selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit sowie die damit verbundenen Fragen zum Einkommensteuerabzug.

Quelle: Das WDR-Dschungelbuch, Techniker Krankenkasse 

Künstlererlass (German Ordinance on Exemption for Artists)
Definition:

Relevance: Status of the artist and contracts Status of artists in Germany

The German Federal Ministry of Finance has introduced the Künstlererlass (German Ordinance on Exemption for Artists) (from 5 October 1990 (BStBI 1990 I)). It applies to artistic activities in theatres and orchestras, and on radio and television, and regulates the distinction between self-employment and employment as well as the related questions concerning the withholding of income tax.

Source: Das WDR-Dschungelbuch, Techniker Krankenkasse, edited and translated 

Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG)
Definition:

Relevanz: Sozialversicherung

In Deutschland sind selbstständige Künstlerinnen und Künstler sowie Publizistinnen und Publizisten seit dem Jahr 1983 durch das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung einbezogen. Seit 1995 wurde der Versicherungsschutz zudem um die soziale Pflegeversicherung erweitert.

Die Finanzierung der Sozialversicherungsbeiträge entspricht derjenigen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland: Versicherte zahlen wie diese den halben Beitrag als „Arbeitnehmeranteil“; der „Arbeitgeberanteil" wird über die Künstlersozialabgabe (KSA) von den Verwerterinnen und Verwertern sowie durch einen Bundeszuschuss aufgebracht.

Künstlerinnen und Künstler sowie Publizistinnen und Publizisten versichern sich über die Künstlersozialkasse (KSK). Sie ist Ansprechpartner für Fragen und beratend tätig.

Quelle: BMAS, redaktionell bearbeitet

Kurzfristige Beschäftigung
Definition:

Relevanz: Künstlerstatus und Verträge Künstlerstatus in Deutschland

Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn das Beschäftigungsverhältnis auf maximal drei Monate (an fünf Arbeitstagen in der Woche) oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist. (Diese Regelung gilt befristet bis zum 31. Dezember 2018! Ab dem 1. Januar 2019 gilt eine Befristung von zwei Monaten (an fünf Arbeitstagen in der Woche) bzw. von einzelnen 50 Arbeitstagen im Kalenderjahr.) Die Beschäftigung ist nicht sozialversicherungspflichtig. Die Höhe des Einkommens spielt keine Rolle. Eine Zeitgrenze muss allerdings im Voraus vertraglich festgelegt oder aufgrund der Art des Beschäftigungsverhältnisses begrenzt sein.

Quelle: Deutsches Studentenwerk 

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