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Umsatzsteuer
Definition:

Relevanz: Steuer Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer (USt) ist die Steuer auf den Umsatz eines Unternehmens. Für fast alle Verkäufe von Waren oder Dienstleistungen müssen Unternehmerinnen und Unternehmer diese Steuer entrichten. Allerdings wird sie durch die Preisbildung auf die Kundin bzw. den Kunden abgewälzt und auf der Rechnung für die Ware bzw. Dienstleistung ausgewiesen, weshalb sie auch als indirekte Steuer bezeichnet wird. Dies entspricht der gesetzlichen Zielsetzung: Der Konsument wird belastet. Die Unternehmen müssen die Steuer zwar abführen, können sie aber durch den Vorsteuerabzug beim Finanzamt geltend machen, wodurch sie zum durchlaufenden Posten wird. Rechtliche Grundlage ist in Deutschland das Umsatzsteuergesetz (UStG). Der normale deutsche Steuersatz beträgt 19 %. Bestimmte Leistungen, zum Beispiel Bücher oder manche künstlerische Werke, sofern sie von der Künstlerin bzw. dem Künstler direkt verkauft werden, werden mit einem ermäßigten Steuersatz von 7 % besteuert (§ 12 UStG). Einige Leistungen sind auch steuerbefreit (§ 4 UStG).

In Europa und weltweit sind die Umsatzsteuersätze verschieden, wobei immer nationale Umsatzsteuersätze gelten.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Wikipedia, redaktionell bearbeitet

Umsatzsteuerbefreiter Umsatz
Definition:

Relevanz: Steuer Umsatzsteuer

Begriff des deutschen Umsatzsteuergesetzes (UStG). Umsatzsteuerbefreite Umsätze sind Umsätze von Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Verkauf von Waren oder der Erbringung von Dienstleistungen, die zwar steuerbar sind, jedoch aus gesetzlich festgeschriebenen Gründen (§ 4 UStG) von der nationalen Umsatzsteuerpflicht befreit sind. Darunter fallen zum Beispiel Lieferungen an Unternehmen innerhalb der EU, Lieferungen in Drittländer etc.

Quelle: UStG, redaktionell bearbeitet

Umsatzsteueridentifikationsnummer
Definition:

Relevanz: Steuern Umsatzsteuer

Die Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) dient dem Datenaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten und stellt die Versteuerung innergemeinschaftlicher Lieferungen sicher (§ 27a UStG). In Deutschland wird sie Unternehmerinnen und Unternehmern auf Antrag durch das Bundeszentralamt für Steuern erteilt. Mit der Nummer kann die Unternehmereigenschaft eines Leistungsempfängers im Ausland überprüft werden - so muss sie bei innergemeinschaftlichen Lieferungen auf Rechnungen immer aufgeführt werden.

Quelle: UStG, Bundeszentralamt für Steuern, Wikipedia, redaktionell bearbeitet

Umsatzsteuerpflichtiger Umsatz
Definition:

Relevanz: Steuern Umsatzsteuer

Begriff des deutschen Steuerrechts. Umsatzsteuerpflichtige Umsätze sind Umsätze von Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Verkauf von Waren oder dem Erbringen von Dienstleistungen, die steuerbar sind und keiner Steuerbefreiung unterliegen. Es fällt die nationale Umsatzsteuer an, deren Bemessungsgrundlage das Entgelt ist.

Quelle: touring artists Redaktion

Umsatzsteuervoranmeldung
Definition:

Relevanz: Steuern Umsatzsteuer

Begriff des deutschen Umsatzsteuergesetztes (§ 18 UStG). Unternehmerinnen und Unternehmer müssen entsprechend der Höhe ihrer Zahllast entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich eine Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt abgeben, um getätigte Umsätze und die angefallene Umsatzsteuer zu melden bzw. abzuführen. Angegeben wird sowohl die Umsatzsteuer, die durch Verkäufe bzw. Dienstleistungen eingenommen wurde, als auch die Umsatzsteuer, die bei Einkäufen für das Unternehmen gezahlt wurde (Vorsteuer). An das Finanzamt wird dann nur die Differenz aus Umsatzsteuer und Vorsteuer (Zahllast) abgeführt. In der jährlichen Umsatzsteuererklärung werden bereits geleistete Zahlungen angerechnet, ggf. auch die Sondervorauszahlung.

Quelle: UStG, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Wikipedia, redaktionell bearbeitet

Unbeschränkte Steuerpflicht
Definition:

Relevanz: Steuern Einkommensteuer

Begriff des deutschen Einkommensteuergesetzes (§ 1 EStG). Natürliche Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Inland sind im Inland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig – also mit sämtlichen inländischen und ausländischen Einkünften, dem sogenannten Welteinkommen. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung von ausländischen Einkünften können ggf. Doppelbesteuerungsabkommen zur Anwendung kommen.

Quelle: UStG, redaktionell bearbeitet

Unlimited tax liability
Definition:

Relevance: Taxes Income tax

Term used in the German Income Tax Act (§ 1 EStG). Natural persons who are residents of Germany are subject to unlimited income tax liability, i.e. tax is calculated based on all domestic and foreign income - their “worldwide income.” Double taxation agreements may be applied to avoid double taxation of foreign income, where such agreements are in place.

Source: German Value Added Tax Act, edited and translated

Unständig Beschäftigte
Definition:

Relevanz: Künstlerstatus und Verträge Künstlerstatus in Deutschland

Eine unständige Beschäftigung besteht, wenn ein*e Arbeitnehmer*in regelmäßig weniger als sieben Kalendertage am Stück (inkl. Samstage, Sonn- und Feiertage) für eine*n oder verschiedene Arbeitgeber*innen arbeitet. Dabei ist es egal, wie viele Stunden pro Tag gearbeitet wird. Unständig Beschäftigte sind bspw. Schauspieler*innen, die drei Tage bei einer Film- oder Theaterproduktion mitwirken, oder Journalist*innen, die in vier Tagen eine Reportage schreiben. Sie sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig, ausgenommen ist hier jedoch die Arbeitslosenversicherung. Der*die Arbeitgeber*in zahlt Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Dies gilt auch für die beschäftigungsfreie Zeit zwischen den Einsätzen – bis zu drei Wochen lang.

Quelle: Techniker Krankennkasse

Unternehmenssitzprinzip
Definition:

Relevanz: Steuern Umsatzsteuer

Begriff des Umsatzsteuerrechts. Lieferungen von Gegenständen und sonstigen Leistungen ins Ausland unterliegen der Umsatzsteuer (USt). Hinsichtlich der Frage, in welchem Land Umsatzsteuer anfällt, werden das Empfängerortprinzip, das Unternehmenssitzprinzip und das Tätigkeitsortprinzip unterschieden.

Bei Lieferungen und Leistungen von Unternehmerinnen und Unternehmern an im Ausland ansässige Privatpersonen (Business to Consumer, B2C) greift das Unternehmenssitzprinzip (§ 3a Abs. 2 UStG). Die Umsatzsteuer muss in dem Land abgeführt werden, in dem die Unternehmerin bzw. der Unternehmer, also der Verkäufer oder Dienstleister, ihren bzw. seinen Sitz hat.

Quelle: UStG, touring artists Umsatzsteuer, redaktionell bearbeitet

Unternehmenssitzprinzip (Registered place of business principle)
Definition:

Relevance: Taxes Value added tax

Term used in the German VAT Act. The supply of goods and the provision of other services abroad are subject to value added tax (VAT). The Place of supply principle, the Registered place of business principle, or the Place of performance principle may be used to determine which county is entitled to levy VAT.

The Registered place of business principle applies to goods and services provided to private individuals abroad (Business to Consumer, B2C) (§ 3a (2) UStG). VAT must be paid in the country in which the business person, i.e. the seller or service provider, is headquartered.

Source: UStG, touring artists Value added tax, edited and translated

Urheber
Definition:

Relevanz: Urheberrecht

Laut Urheberrechtsgesetz ist die Urheberin bzw. der Urheber Schöpfer eines Werkes (§ 7 UrhG). Haben mehrere Personen ein Werk gemeinsam geschaffen, ohne dass sich ihre Anteile gesondert verwerten lassen, dann sind sie Miturheber des Werkes (§ 8 UrhG).

Quelle: UrhG, redaktionell bearbeitet

Urheberpersönlichkeitsrecht
Definition:

Relevanz: Urheberrecht

Das Urheberpersönlichkeitsrecht ist Bestandteil des Urheberrechtsgesetzes (§ 12ff. UrhG). Durch das Urheberpersönlichkeitsrecht ist die Urheberin bzw. der Urheber in ihren bzw. seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk geschützt. Kern sind das Veröffentlichungsrecht (§ 12 UrhG), die Anerkennung der Urheberschaft (§ 13 UrhG) und der Schutz vor Entstellung eines Werkes (§14 UrhG). Das Urheberpersönlichkeitsrecht ist nicht übertragbar; nur Nutzungsrechte lassen sich übertragen.

Quelle: UrhG, LLZ, redaktionell bearbeitet

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